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…it finally happened..I’m driving only three wheels these days – But my dear, how about you?

…. ich wollte mich nur fix zurück melden. Helge Schneider war fantastisch wie immer, ich habe wieder eine Menge neuen Umfug gelernt und habe immer noch eine enorme Wut auf Menschen, die Weltmeister im ‚Muss.Alles.Kommentieren!‘- Modus sind und das möglichst in einer Lautstärke, dass auch wirklich jeder es mitbekommt. Am Liebsten sind mir diese Leute, wenn man in einer Veranstaltung sitzt, bei der man möglichst an dem Vorgetragenen teilhaben möchte. Puh, ich bin echt so ne miese Spießerin. Aber I am what I am. A horse is a horse, a horse, of course.. ihr wisst, was ich meine.

Heute werde ich wohl noch nicht allzu viel erzählen, weil das Buch über Epigenetik für meine Hausarbeit wohlbehalten angekommen ist und ich nun in Windeseile meine entsprechende Arbeit fertig haben möchte. Ich erwähnte das Thema ja bereits einmal und dass ich darüber eine Hausarbeit schreiben würde. Nun läuft das Ding also an. Anhand des Beispiels ‚Epigenetik und Demenz‘ werde ich irgendwie herausarbeiten, ob und wo die Epigenetik den Berührungspunkt zwischen Natur- und Kulturwissenschaften darstellt. Dafür soll ich mir von Peter Spork ‚Der zweite Code‘ durchlesen und mich noch mit einer Dissertation zum Thema Epigenetik und Demenz befassen. Das Buch von Peter Spork ist sicherlich sehr populärwissenschaftlich, weil der gute Mann ein Wissenschaftsjournalist ist – trotzdem freue ich mich drauf mir das Ding zu Gemüte zu führen. Aufgrunddessen entschuldige ich mich schon mal, dass meine Thematik vermutlich in den nächsten Beiträgen nicht ganz so viel mit den üblichen Themen zu tun hat, sondern eventuell eher mit dem Inhalt des besagten Buches. Anschließend geht es aber bestimmt mit dem Altbekannten weiter, wenn das Semester wieder anfängt und ich meinen Stapel Bücher, der hier noch auf mich wartet, durchgewälzt habe. Des Weiteren habe ich mich dazu entschlossen ab September in dem Ableger der Giordano-Bruno-Stiftung in Berlin vorbei zu schauen, um mich endlich wieder selbst aktiv beteiligen zu können und einen Einblick zu bekommen, was man alles schaffen kann. Für Amnesty hatte ich letztes Semester kaum Zeit und weiß auch nicht, ob ich da momentan so Lust drauf habe. Da unterzeichne ich vorerst lieber Online-Petition und informiere mich weiterhin wie üblich.

Ich las auch just ein Interview auf der Seite diesseits.de, über eine interessante Ausstellung mit Namen ‚Wer’s glaubt, wird selig‘, die ab Dezember in Berlin stattfinden wird. Dort soll mit Humor der Atheismus als das dargestellt werden, was viele Gläubige eh schon immer behaupten: er ist selbst eine Form von Religion mit allem, was dazu gehört. Die beiden Projektleiterinnen nehmen hier die Idee als Basis alles aus der gegenteiligen Richtung zu betrachten (‚kontrafaktorisch‘). Atheistische Menschen scheinen dem Interview zufolge abergläubischer zu sein als viele zugeben möchten. Wobei noch die Frage offen bleibt, ob es einen Unterschied zwischen Aberglaube und Glaube gibt. Spannend finde ich auch die Aussage von Frau Mädler, dass Gespräche im Bekanntenkreis über das Thema Glaube/Unglaube offenbar selten vorkommen. Wie ihr wisst, habe ich da selbst schon meine Erfahrungen gemacht, garniert mit entsprechenden Sorgen und Ängste darüber in Zukunft anders wahrgenommen zu werden. Auszug aus dem Interview: ‚[…] Aber tatsächlich redet man im Privaten wenig über das Thema. Bei mir hat das dazu geführt, dass die Anzahl der Atheisten in meinem Freundeskreis mit dem Projekt abgenommen hat. Ich bin zuvor davon ausgegangen, dass ich von lauter Atheisten und Agnostikern umgeben bin. Aber Pustekuchen. Da entpuppten sich Freunde als Katholiken oder Protestanten, bei denen ich das nie für möglich gehalten habe. Es ist verrückt, dass man davor nie über dieses Thema geredet hat. […]‘ Wieso ist das eigentlich so? Macht ihr das auch, also, wenig darüber reden und dann überrascht sein, was sich alles so auftut, wenn man es dann doch mal anspricht? Oder habt ihr da auch eher eine ‚falsche‘ Vorsicht und meidet das Thema genau aus denselben Gründen wie ich?

Wenn ich es nicht vergesse, werde ich mir diese Ausstellung demnächst mal anschauen. Die Idee klingt sehr interessant!

Vorhin habe ich auch endlich mal den Wahl-o-mat konsultiert und bin seit dem Ergebnis dort noch verwirrter als vorher, was ich wählen soll. Linke und Piraten sind bei mir ganz obenauf mit gleicher Prozentzahl, dicht gefolgt von den Grünen. Allerdings bin ich grundsätzlich eher nicht so der Fan der Linken und die Grünen machen mir zu viel Geküngel mit der Kirche, allgemein Religion und Gender – abgesehen davon, dass es dort kaum noch wirklich charismatische Leute gibt. Die Piraten wurden mir schon oft ans Herz gelegt, aber ich trau dem Haufen nicht. Laut Wahl-o-mat hatten sie auch zu vielen Themen einfach noch keine Meinung – was soll ich davon halten, so 3 Wochen vor der Wahl? Ist ja schön, dass die da ihr basisdemokratisches Vorhaben so beibehalten und ich weiß auch, dass es dort durchaus engagierte und fähige Leute gibt, aber die sind mir schlicht und einfach zu chaotisch. Das verunsichert mich. Ich überlege schon ne Weile, ob ich nicht vielleicht gar nicht zur Wahl gehen sollte, wobei mir das echt total widerstrebt…Schließlich will ich hinterher ordnungsgemäß mitmeckern können. Wenn ich nicht wählen gehe, habe ich dieses Privileg nicht mehr. Übrigens finde ich es krass, was die CDU/CSU wirklich für angestaubte Ansichten hat – wie kann man die wählen? Bzw.: Wer wählt die denn, wo doch alle so überaus offen und tolerant sind?! Ist es wirklich nur die asbachuralte Stammwählerfraktion, die sich durch das ‚C‘ im Namen wie beim Prinzip des Rattenfängers auch nach ca. 1000 Jahren noch beeindrucken lässt? Wie kann man so bescheuerte Einstellungen unterstützen? Die CDU/CSU war tatsächlich einfach mal das Schlusslicht in meiner Auflistung – was mich jetzt auch nicht zu sehr verwunderte. Aber es besorgt mich doch dementsprechend umso mehr, dass diese Partei zur Wahl steht und es eine hohe Wahrscheinlichkeit gibt, sie weitere 4 Jahre im Kanzleramt zu beherbergen…Vielleicht doch besser Abitur nach der 5. Klasse?

Hilfe!

…und wo ist Batman?

Bildo

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